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Frühere OPTIMAS-Forschung auf dem Weg zur Markteinführung

Graphische schematische Darstellung: Qualitätsüberprüfung via Terahertz-Technik. Quelle: Fraunhofer ITWM

Seit der Gründung von OPTIMAS ist die Forschung zu Terahertz-Spektroskopie ein zentrales Standbein des Forschungszentrums. Das betrifft sowohl Grundlagen- wie auch anwendungsorientierte Forschung zu dieser Strahlung, die einerseits viele dielektrische Materialien, beispielsweise Papier, Kleidung oder Kunststoff sowie organisches Gewebe durchdringen kann, aber aufgrund der geringen Photonenenergie – im Bereich von wenigen Milli-Elektronenvolt – nicht ionisierend wirkt.

Längst hat die Terahertztechnik Einzug gehalten in verschiedene Bereiche der Technik. Insbesondere zur berührungsfreien Messung von Schichten und dreidimensionalen Objekten in der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung hat sich diese Methode als wichtiges Analysetool etabliert. Den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Zentrum für Materialcharakterisierung und –prüfung des Fraunhofer ITWM ist dabei ein wichtiger Schritt Richtung Markteinführung gelungen. Im Projekt „SelfPaint“ werden flexible automatisierte Lackierprozesse für die Produktion entwickelt. Die Forscher am ITWM übernehmen in dem internationalen Konsortium den 3D-Scan und die Schichtdickenmessung zur Qualitätsabsicherung; Ende 2018 soll der gesamte Prototyp fertig sein.

In der OPTIMAS-Terahertzforschung wurden die Grundlagen in einem landesgeförderten TeraTec-Zentrum gelegt und darauf aufbauend in das Portfolio der Fraunhofer-Gesellschaft integriert. Die in einem eigens dafür errichteten Neubau etablierte Forschungsabteilung wurde 2017 in das Fraunhofer-ITWM integriert.

Weitere Informationen sind zu finden unter:

https://www.itwm.fraunhofer.de/de/presse-publikationen/presseinformationen/2017/2017_08_01_selbstprogrammierende-lackierzelle.html