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Landesforschungszentrum OPTIMAS

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Jochen Kuhn lehnt Rufe an andere Universitäten ab

Prof. Dr. Jochen Kuhn. Foto: TUK.

Jochen Kuhn, Professor für Didaktik der Physik und OPTIMAS-Mitglied, hat bereits zum sechsten Mal einen Ruf an eine andere Universität abgelehnt. Bereits 2011 hatte er vier Rufe an Universitäten mit einem starken Profil in der Lehrerbildung, zuletzt hat er Rufe an die Universitäten Karlsruhe und Tübingen abgelehnt.

Prof. Dr. Jochen Kuhn hat sich für die Technische Universität Kaiserslautern (TUK) entschieden, weil hier schon lange auf exzellentem Niveau daran geforscht wird , neueste Lehr- und Lerntechniken für Studium und Lehre, aber auch für den Unterricht in Schulen nutzbar zu machen – insbesondere für den MINT-Bereich, dazu zählen Fächer aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Die enge Verbindung zwischen Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaften an der TUK sei ein Alleinstellungsmerkmal, das es so nirgends gibt, erläutert Kuhn.

An der TUK wird schon seit vielen Jahren an neuen Techniken für den Unterricht geforscht, wie zum Beispiel im Rahmen des Projekts „Unified Education: Medienbildung entlang der Lehrerbildungskette“ (U.EDU), dessen wissenschaftlicher Leiter Professor Kuhn ist. Es zielt darauf ab, die Lehrkräftebildung in Studium, Referendariat und Schulunterricht in punkto Lehren und Lernen mit digitalen Medien weiterzuentwickeln. Das Vorhaben wird im Rahmen der gemeinsamen „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. Zudem ist Kuhn Leiter des Zentrums für Lehren und Lernen mit digitalen Medien an der TUK und unterstützt das Landesforschungszentrum OPTIMAS in der Öffentlichkeitsarbeit.

Des Weiteren wurde zusammen mit dem DFKI ein Lernlabor der Zukunft eingerichtet, in dem die zukünftigen Lehrer sich in ihrer Ausbildung direkt mit den neuesten Forschungsergebnissen auseinandersetzen können. So lernen sie, wie der Unterricht in der Schule mit neuen Techniken didaktisch sinnvoll gestaltet werden kann. Damit nehme die TUK deutschlandweit eine Vorreiterrolle ein, so Kuhn.